5 Tipps bei Reisemängeln – Rechtsanwalt für Reiserecht Fürth

5 Tipps und bei Reisemängeln

Urlaubszeit ist Reisezeit. Sollte mit Ihrem gebuchten Urlaub dennoch einmal nicht alles in Ordnung gewesen sein und der Urlaub nicht der Beschreibung im Katalog entsprochen haben, stehen Ihnen Ansprüche wegen Reisemängeln gegenüber dem Reiseveranstalter zu. Beachten Sie hierzu jedoch unsere nachfolgenden Tipps:

  1. Mängel fotografisch mit Datumsangabe dokumentieren und Daten von Mitreisenden als Zeugen sammeln.
  2. Die Mängel umgehend vor Ort bei der Reiseleitung geltend machen, zur Beseitigung auffordern und sich dies auch schriftlich bestätigen lassen.
  3. Wurde keine Abhilfe geschaffen, gelten kurze Fristen. Nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise müssen die Ansprüche gegenüber dem Reiseveranstalter innerhalb von einem Monat geltend gemacht werden.
  4. Anhaltspunkte für die Höhe der Minderungsansprüche ergeben sich aus der so genannten Frankfurter Tabelle. Hier finden sich anhand bereits ergangener Urteile diverse Mängel und die jeweilige Minderungsquote in Prozent.
  5. Die Ansprüche verjähren nicht wie üblich nach dem BGB nach drei Jahren sondern im Reiserecht bereits nach zwei Jahren.

Gerne sind wir Ihnen bei der Rückkehr aus dem Urlaub bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche behilflich. Kontaktieren Sie unter https://www.st-anwalt.de/impressum/kontakt/

Thomas Cook ist pleite war heute den Nachrichten zu entnehmen. Ob und inwieweit hiervon auch die Tochterunternehmen wie Condor, Neckermann Reisen, Öger Tours und Bucher Reisen betroffen sind und was das insbesondere für Sie bedeutet, wenn Sie eine Reise oder einen Flug über diese Unternehmen gebucht haben, prüfen wir gerne für Sie.
Kontaktieren Sie uns unter thulke@st-anwalt.de oder telefonisch unter 0911/979 13 53.
Wir beraten Sie gern. Ihr Recht ist unser Ziel.
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5 Tipps bei Flugverspätungen von Ihrem Anwalt für Reiserecht Fürth

Urlaubszeit ist Reisezeit. Wenn Sie diesen Sommer mit dem Flugzeug in den Urlaub starten und ihr Flug sich verspätet, haben Sie eventuell Anspruch auf Schadenersatz. Hierbei bitte jedoch unbedingt die nachfolgenden Punkte beachten:

Tipp 1: Schadenersatz

Schadenersatz nach der EU-Fluggastrechteverordnung gibt es erst bei einer Verspätung von mindestens 3 Stunden und wenn die Verspätung von der Airline zu vertreten ist.

Tipp 2: Entschädigung

Je nach Flugdistanz erhalten Sie zwischen 250 und 600 € Entschädigung pro Person, auch wenn Sie den Flug im Rahmen einer Pauschalreise gebucht haben.

Tipp 3: Fluggastrechteverordnungen

Ansprüche nach der EU-Fluggastrechteverordnung haben Sie nur, wenn Sie entweder mit einer Airline fliegen, die ihren Sitz innerhalb der EU hat und/oder die Flughäfen innerhalb der EU liegen. Ansonsten gibt es für viele andere Länder, wie z.B. auch die Türkei z.B. bei einem Rückflug aus der Türkei mit einer türkischen Airline vergleichbare Rechte nach den jeweils ausländischen Fluggastrechteverordnungen. Darüber hinaus stehen Ihnen gegebenenfalls weitere Serviceleistungen je nach Dauer der Verspätung wie Verpflegung am Flughafen und/oder kostenlose Hotelübernachtungen zu.

Tipp 4: Verspätung bestätigen

Lassen Sie sich die Verspätung am Flughafen schriftlich bestätigen und/oder sammeln Sie Daten von Passagieren als Zeugen und/oder fertigen Sie Fotos von der Abflugtafel, woraus sich die Verspätung ergibt. Heben Sie darüber hinaus unbedingt Ihr Ticket und Ihre Boarding-Karte auf.

Tipp 5: Ansprüche können verjähren

Bitte beachten Sie, dass Ihre Ansprüche in drei Jahren zum Jahresende ab der Verspätung verjähren. Wurden Sie von der Airline nicht auf ihre Rechte zum Schadenersatz hingewiesen, muss die Airline auch die Kosten der anwaltlichen Vertretung tragen. Hier haben wir bereits schon Referenzurteile für unseren Mandanten erstritten.

Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin gern telefonisch unter 0911 97913-53 oder wenden Sie sich bitte über unser Kontaktformular an unsere Rechtsanwaltskanzlei. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Ihr Anwalt in Fürth – EuGH stärkt Online-Kunden

Eine im Internet gekaufte Matratze kann auch dann zurückgegeben werden, wenn die Schutzfolie schon entfernt wurde. So das Urteil des Europäischen Gerichtshof.

Ein Mann hatte in einem Online-Shop eine Matratze gekauft und wollte diese kurz danach wieder zurückgeben. Jedoch hatte er die Schutzfolie entfernt. Daher weigerte sich der Verkäufer die Matratze wieder zurückzunehmen, mit dem Hinweis auf die entfernte Schutzfolie. Nun klagte der Kunde auf Rückerstattung des Kaufpreises sowie der Versandkosten. Nachdem der BGH den Fall an den Europäischen Gerichtshof verwiesen hatte, urteilte dieser nun im Sinne des Online-Kunden. Die Luxemburger Richter begründeten dies damit, dass die Matratze gegeben falls gereinigt oder desinfiziert werden könnte und somit wiederverkauft werden könnte.

(Rechtssache C-681/17)

Anwalt für Mietrecht Fürth – Hausflur ist kein Abstellraum

Hausflur ist kein Abstellraum
Die Mieter einer Wohnung hatten im Hausflur vor ihrer Wohnungstür ein hölzernes Schuhregal und eine Waschmaschine aufgestellt.
Dadurch wurden die Fluchtwege versperrt. Daher forderte  die Vermieterin sie auf, beides zu entfernen .Die Mieter sahen das nicht ein und beriefen sich schlussendlich darauf, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage seien, die Waschmaschine wegzuschaffen.
Das Amtsgericht Berlin-Köpenick entschied im Sinne der Vermieterin. Sie habe einen Anspruch darauf, dass ihre  Mieter das Regal und die Waschmaschine aus dem Hausflur entfernten. Die Vermieterin  hatte ihren Mietern im Rahmen des Mietvertrages nur die Wohnung zur Nutzung zur Verfügung gestellt, und nicht auch den Hausflur.
Der Hausflur eines Mehrfamilienhauses gehört nicht zur Wohnung. Das bedeutet, dass der Mieter dort auch keine Gegenstände abstellen darf. Zudem teilte das Gericht die Ansicht der Vermieterin, dass die großen Gegenstände im Hausflur die Rettungs- und Fluchtwege versperrten und zudem die Brandgefahr erhöhten.
(Urteil, Az. 4 C 143/17 )

Anwalt für Reiserecht Fürth – Wunsch nach „bombigen Urlaub“ verhinderte zu Unrecht Flugreise

Wunsch nach „bombigen Urlaub“ verhinderte zu Unrecht Flugreise

Ohne ihn hob ein Flieger vom Flughafen Düsseldorf in Richtung des US-Bundesstaates Florida ab. Grund hierfür: Der Reisende aus Schleswig-Holstein hatte beim Check-in auf die Frage nach dem Grund seiner Reise geantwortet, er wolle einen „bombigen Urlaub“ haben. Da half es dem Mann auch nicht mehr, dass er mehrfach beteuerte, „bombig“ im Sinne von „toll“ gemeint zu haben. Die Airline ließ ihn am Flughafen einfach stehen – zu Unrecht, wie nun das Amtsgericht Düsseldorf urteilte und dem verhinderten Urlauber gut 1.400 Euro Entschädigung zugesprochen hat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(Az.: 42 C 310/18)

Anwalt für Reiserecht Fürth – Änderung der Abflugzeit muss rechtzeitig bekanntgegeben werden!

Fluglinie muss Reisende mindestens zwei Wochen vor planmäßiger Abflugzeit über Änderungen informieren

In einem Urteil vom 19.01.2019 hat das Amtsgericht Nürnberg entschieden, dass eine Fluglinie Reisende mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit über etweilge Änderungen informieren muss.

Der Kläger wollte mit seiner Familie am 03. August 2018 um 05.00 Uhr von Nürnberg nach Rhodos fliegen. Die Airline hatte allerdings bereits am 25. Mai 2018 beschlossen, den Flug am 03. August 2018 von 05.00 Uhr auf 18.05 Uhr zu verlegen. Mit einer E-Mail vom 21. Juli 2018 wurde der Kläger über die Änderungen informiert. Dies ist nicht ausreichend, entschied das Amtsgericht Nürnberg. Informationen über etweilige Änderungen hätten spätestens 14 Tage vorher, also am 20.Juli 2018 um 05:00 Uhr erfolgen müssen. Auch eine Information auf der Homepage der Fluglinie allein sei nicht ausreichend, so das Amtsgericht in seiner Urteilsbegründung. Daher wurden dem Kläger insgesamt 1600 € an Ausgleichszahlungsansprüchen aus der Fluggastrechtsverordnung zugesprochen.

Gerne helfen wir Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Sprechen Sie uns an!

Amtsgericht Nürnberg, Urteil vom 23.01.2019 Az – 19 C 7200/18

Anwalt für Familienrecht Fürth – Morgen-/Brautgabe-Versprechen bedarf notarieller Beurkundung

Das Morgen- bzw. Brautgabeversprechen bedarf der notariellen Beurkundung

Das Amtsgericht München hatte im Verfahren Az. 527 F 12575/17 über die Wirksamkeit einer Morgen- bzw. eines Brautgabeversprechens zu entscheiden. Im Beschluss vom 24.08.2018 vertrat das Amtsgericht München die Ansicht, dass ein im Deutschen Recht nicht mehr vorgesehenes Brautgabeversprechen, welches im türkischen Recht als Schenkung behandelt wird, den Rechtsvorschriften des Schenkungsversprechens nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) unterliegt und die diesbezüglichen Normen analog anzuwenden sind. Demnach besteht für die Wirksamkeit eines Schenkungsversprechens das Formerfordernis der notariellen Beurkundung. Dies war vorliegend von den Eheleuten, einer deutschen Staatsangehörigen und einem türkischen Staatsangehörigen, die zunächst standesamtlich in München und sodann 2 Monate später religiös nach Ritus geheiratet hatten, nicht eingehalten worden. In den Trauschein sei die Mahr i.H.v. 4000 € vereinbart worden und der Trauschein sei zwar von beiden Beteiligten unterschrieben worden, eine notarielle Beurkundung erfolgte indes nicht, so dass der Antragstellerin mit ihrem Antrag auf Zahlung der Mahr nicht stattgegeben wurde.

Bei Fragen hierzu stehen Ihnen Frau  Rechtsanwältin Yvonne Mohr gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns unter 0911/979 13 53 oder per Mail an mohr@st-anwalt.de.

Anwalt für Reiserecht Fürth – Neues Reiserecht ab 01.07.2018

Sommerzeit ist Reisezeit – seit dem 01.07.2018 gilt ein neues Reiserecht.

Ab dem 01. Juli 2018 tritt in Deutschland die Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in Deutschland in Kraft. Ziel ist, dass Urlauber künftig besser abgesichert sein sollen, etwa bei einer Insolvenz des Anbieters.

Reisebüros und Online-Portale vermitteln entweder fertige Pauschalpakete eines Reiseveranstalters oder einzelne Leistungen wie Flug, Hotel und Mietwagen. Diese Pauschalreisen sind gut abgesichert. Bei Insolvenz des Veranstalters bekommt der Urlauber sein Geld zurück. Bei Mängeln kann er nachträglich den Reisepreis mindern und Schadenersatz verlangen. Individualreisende haben diese Rechte allerdings in dieser Form so nicht.

Mit der neuen Richtlinie wurde jetzt eine dritte Kategorie eingeführt. Die verbundene Reiseleistung liegt immer dann vor, wenn der Anbieter dem Urlauber mindestens zwei verschiedene Leistungen für dieselbe Reise verkauft und dabei verschiedene Rechnungen, zum Beispiel von der Fluggesellschaft und dem Hotel entstehen. Die einzelne Leistung muss mindestens 25 Prozent des Gesamtpreises betragen.

Die neue Richtlinie sorgt hier ab sofort für mehr Transparenz. Das Reisebüro muss dem Urlauber ein Formblatt aushändigen, auf dem erkennbar ist, ob es sich um eine Pauschalreise oder eine verbundene Reiseleistung handelt.

Auch wer bei Online-Portalen bucht, soll ab nun mehr Transparenz bekommen. Auch Online-Portale verkaufen klassische Pauschalreisen. Allerdings vermitteln diese Portale oftmals nur Angebote Dritter, auch wenn die gebuchte Reise für den Kunden wie ein fertiges Paket aussieht, ist sie häufig eine verbundene Reiseleistung. Daher muss auch hier das Portal den Kunden aktiv darüber informieren. Weiterhin müssen künftig auch Online-Portale eine Insolvenzabsicherung besitzen. Somit werden sie den Reisebüros gleichgestellt

Informiert ein Portal oder Reisebüro nicht darüber, wenn es statt Pauschalpaket nur eine verbundene Reiseleistung verkauft, haftet es automatisch wie ein Veranstalter. Dem Urlauber stehen dann die Ansprüche des Pauschalreiserechts zu: Insolvenzschutz, Rückhol-Garantie nach Deutschland im Krisenfall und die nachträgliche Preisminderung bei Mängeln einer Reise.

Das Pauschalreiserecht gilt künftig nicht mehr für Ferienwohnungen und Ferienhäuser aus dem Angebot von Reiseveranstaltern. Auch Tagesreisen bis 500 Euro sind nicht mehr abgedeckt.

Beispiel: Der Urlauber bucht bei einem Reiseveranstalter eine Ferienwohnung in Frankreich. Am Urlaubsort stellt sich heraus, dass die Unterkunft vollkommen verdreckt ist. Bisher konnte der Urlauber nach seinem Aufenthalt relativ einfach vom Veranstalter einen Teil des Geldes zurückfordern und, bei Weigerung, das Gericht am Stammsitz des Anbieters anrufen. Der Veranstalter kann nun in den AGB vereinbaren, dass bei französischen Ferienwohnungen französisches Recht gilt und somit auch ein französisches Gericht zuständig ist.

Bisher konnten Urlauber maximal bis einen Monat nach der Reise Mängel anzeigen, um Geld vom Anbieter zurückzufordern. Dies ist nun bis zwei Jahre nach der Reise möglich.

Bislang konnten Urlauber ihren Reisevertrag kostenlos kündigen, wenn der Veranstalter den Preis nach Abschluss der Buchung um fünf Prozent und mehr erhöhte. Ab sofort ist dies erst bei einer Preissteigerung ab acht Prozent möglich. Außerdem durfte der Preis bisher binnen vier Monaten vor Reisebeginn überhaupt nicht mehr erhöht werden. Künftig beginnt dieser erst 20 Tage vor Beginn der Reise. Der Anbieter bekommt zudem mehr Möglichkeiten bei Leistungsänderungen nach Abschluss der Buchung, zum Beispiel beim Austausch des Hotels. Wenn der Urlauber nicht aktiv widerspricht, gelten diese Änderungen als von ihm akzeptiert.

Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns unter 0911/979 13 53 oder per Mail an thulke@st-anwalt.de.

Anwalt für Mietrecht Fürth – Rechte und Pflichten beim Umzug

Darauf müssen Sie beim Umzug achten: Ihre Rechte und Pflichten beim Umzug

Ein Umzug ist nicht nur mit viel Arbeit und Stress verbunden, sondern kann unter Umständen auch einige rechtliche Fallstricke für Sie bereithalten. Damit Sie bei Ihrem nächsten Umzug auch auf der rechtlich sicheren Seite sind, haben wir für Sie die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Kümmern Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Gemeinde um eine Parkregelung für den Umzugstag vor dem Haus. Den Platz vor dem Haus einfach mit Stühlen oder anderen Gegenständen zu blockieren ist verboten und kann mit einem Bußgeld von bis zu 1000 € geahndet werden.
  • Halteverbot und Parkplatzreservierung müssen beim Ordnungsamt angemeldet werden. Hierbei handelt es sich um eine kostenpflichtige Sondernutzungsgenehmigung. Beim Ordnungsamt sind auch die entsprechenden Verkehrszeichen erhältlich.
  • Oftmals wäre ein Umzug ohne die helfenden Hände von Freunden gar nicht möglich. Doch wer haftet bei Schäden? Werden Dinge beim Umzug beschädigt oder werden Schäden in der Wohnung verursacht, gilt, dass der Mieter für seine Helfer haftet (außer bei grober Fahrlässigkeit). Es macht Sinn, vor dem Umzug die Versicherungsbedingungen zu überprüfen und eventuell die Police auf Gefälligkeitsschäden hin auszuweiten.
  • Wird ein Umzugsunternehmen beauftragt, haftet dieses für eventuell entstandene Transportschäden. Allerdings ist hier eine Grenze gesetzt: Die Schadenssumme begrenzt sich auf 620 € pro Kubikmeter Umzugsgut. Daher ist es unter Umständen sinnvoll, besonders wertvolle Dinge mit einer Transportversicherung abzusichern. Es lohnt sich auch, sich die AGBs des Umzugsunternehmens genau anzuschauen, oft sind hier Haftungsausschlüsse vermerkt.
  • Falls ein Schaden durch die Umzugsfirma entstanden ist, muss dies dem Unternehmen spätestens einen Tag nach dem Umzug schriftlich gemeldet werden. Handelt es sich um äußerlich nicht erkennbare Schäden haben sie 14 Tage Zeit, den Schaden schriftlich zu melden. Wichtig: Das Umzugsunternehmen haftet nur für selbst verursachte Schäden. Wer hilft uns selbst einen Schaden verursacht, hat keinen Anspruch auf Schadensersatz.
  • Verletzt sich ein Umzugshelfer aus Unachtsamkeit, ist das sein Risiko. Hier ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht zuständig. Hat der Umziehende nicht auf die Gefahrenquelle hingewiesen, muss unter Umständen seine Versicherung für den Verletzten einspringen. Informieren Sie sich eingehend rechtzeitig vor Ihrem Umzug, dann steht einem reibungslosen Umzug nichts mehr im Wege!

Bei Fragen hierzu stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns unter 0911/979 13 53 oder per Mail an thulke@st-anwalt.de.